Rümänienhilfe

 

Seit 15 Jahren unterstützt die Evangelische Kirchengemeinde Hilbeck in Kooperation mit dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg/Württemberg das Kinderhilfezentrum in Halmeu/Rumänien.

Viele freiwillige Helfer aus Hilbeck, Werl, Sönnern, Westönnen, Hamm, Berge, Westünnen leisten hierbei ihren Beitrag.

 

 

 

 

 

 

 

Warum wir uns für dieses Kinderheim entschieden haben:

  • Die Arbeit mit Kindern (materielle Hilfe und Unterstützung der Pädagogik) ist unseres Erachtens das Wichtigste, was wir für ein solches Land tun sollten und können – besonders auf dem Weg zu einem vereinten Europa.

  • Obwohl wir 20 andere Kinderheime in Siebenbürgen besuchten, wurde dieses ausgewählt, weil dort dicht an der ukrainischen Grenze die Mitarbeiter unter besonders schwierigen Bedingungen arbeiten müssen. Das Gesamtheim zum Beispiel war bis 2000 noch in 5 verschiedenen Gebäuden des Ortes untergebracht (heute nur noch 2).

  • 1991 bis 1993 unterstützten wir das Heim mit Hilfstransporten. Seit 1993 ist es möglich, mit der Heimleitung und den Mitarbeitern in einer partnerschaftlichen, sehr vertrauensvollen Kooperation zusammen zu arbeiten, innerhalb derer das Heim gemeinsam festgelegte Aufgaben selbst erfüllt, während unsere verschiedenen Aktivitäten selbstverständlich fortgesetzt werden.

 

Unterstützung für das Kinderhilfezentrum Halmeu 1992-2007

 

Das Wichtigste in 15 Jahren Unterstützung war die Umgestaltung der Einrichtung: statt Großgruppen nur mit Jungen und wechselnden Erziehern gibt es seit 1997 Familiengruppen mit Mädchen und Jungen und bleibenden „Eltern“.

 

Inzwischen wurde ein 71 Meter tiefer Brunnen gebaut, so dass das Kinderhilfezentrum das beste Trinkwasser im Ort hat und viele Bewohner, vor allem mit Babys, regelmäßig ihr Wasser dort holen.

Unterm 1. Weihnachtsbaum in ihrem Leben wurde Weihnachten 2001 der Brunnen eingeweiht.

 

Im September 2002 begannen mit unserer Hilfe 2 Ausbildungsklassen:

Die Mädchen lernen Näherinnen, die Jungen lernen Tischler.

Da sich die Zahl der Lehrlinge inzwischen fast verdoppelte, sammelten wir erneut gebrauchte Nähmaschinen und -materialien und ergänzten Mitte November 2003 mit 18 Maschinen und diversen Materialien den Bestand.

 

Nach der Umbildung der großen Jungen-Gruppen in Familiengruppen mit Mädchen und Jungen, brauchten diese Gruppen vor allem Bett- und Tischwäsche und Geschirr und Besteck, was wir im April 2002 hinbrachten.

 

Im Mai 2002 starteten wir eine Suppenküche für die Ärmsten im Ort Halmeu mit 10 Portionen pro Tag, was in den Wintern 2003 bis 2006 wiederholt wurde. (Winter 2006/07 = 30 Port.)

 

3 Familiengruppen haben noch keine eigenen Küchen, Toiletten und Waschräume. Darum ist seit 2003 der Dachboden zu Schlafräumen umgebaut worden - einschließlich eines neuen Heizungssystems. Die 3 Gruppen zogen ab September 2006 oben ein. Damit beginnen im Parterre die Umbauten.

  

2003 halfen wir den Rumänen Halmeus einen Sozialhilfeverein (mit eigenem Bürohaus) zu gründen, der sich seitdem eigenständig um die sozialen Nöte schwieriger Kinder und bedürftiger Familien im Ort  (einschließlich der zugehörigen Dörfer) kümmert.

 

2007 startete mit unserer Unterstützung der Sozialhilfeverein in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Schule Halmeus die Ganztages-Betreuung für Kinder aus schwierigen Familien des Ortes und der Umgebung.

 

>>>  Eine Gesamtübersicht des bisher geleisteten finden Sie hier...
  

  

Anerkennungen

 

Am 16. Dezember 1997 erhielten wir als „Unterstützung örtlicher Aktivitäten zur Förderung kommunaler Projekte der Entwicklungszusammenarbeit“ einen finanziellen Zuschuss der Stadt Werl in Höhe von 3.800 DM.

Am 8. Juli 1999 wurden wir in Dresden für unsere Aktivitäten in Halmeu von der ROBERT BOSCH STIFTUNG Stuttgart mit dem 3. Platz des „Förderpreis Humanitäre Hilfe für Mittel- und Osteuropa“ (5.000 DM) geehrt.

 

  

Das wurde bisher mit unserer Unterstützung seit 1992 erreicht

  • Hilfe bei der Versorgung der Kinder und Jugendlichen mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln, Bekleidung, Tisch- und Bettwäsche u. a.

  • Versorgung mit ausgesuchten Spiel-, Sport- und Lernmaterialien mit Anleitungen in rumänischer Sprache

  • Erneuerung der Regenrinnen, Elektroanlagen, Waschküche, Sanitärräume

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Ansprechpartner:

Friedrich Wieschhoff