Hilbecker Geschichte

 

 

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Hilbecker Luftbildaufnahme von 1943

 

Luftbildaufnahmen vom 17. Mai 1943: Nach der Zerstörung der Möhneseetalsperre überfliegen britische Flieger Hilbeck und machen Luftbildaufnahmen um die Region nach abgeschossenen Flugzeuge zu erkunden.

Quelle: Heinrich Pfannekuchen

 

 

 

 

 

 

 

 

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Geschichtstabelle Hilbeck

  

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3000-2000

v. Chr.

massierte Steinbeilfunde lassen auf eine frühe Besiedlung des Seseketales schließen

9 n. Chr.

Die Legionen des Varus ziehen durch die Region. Um 1700 wurde nach mündlicher Überlieferung an der Grenze zu Hilbeck "viel Römergeld von dem Augusto" gefunden.

950

Pentling (Ortsteil von Hilbeck) als Lehen des Klosters St. Pantoleon zu Köln erwähnt

1128

Das Stift Cappenberg (bei Lünen) besitzt Hof in "Hilbecke"

vor 1200

Errichtung einer Kirche auf dem Thingplatz

vor 1300

Die Grafen von der Mark erwerben in Hilbeck eine Vogtei

1393

Die Grafen von der Mark haben in Hilbeck ein festes Haus

1400 bis

Ende 1600

Die Herren von Pentling übernehmen Haus Hilbeck. Anbau des gotischen Chorraumes an die Kirche und wahrscheinlich Begründung des Patronates

1421 und 1429

Urkundliche Erwähnung der Bruderschaft St. Nikolei in Hilbeck

1486

Es leben in Hilbeck 35 steuerpflichtige Familien

1490

Erwähnung von Spiekern in der Tabuzone der Kirche zur Aufbewahrung von Vorräten. Mitte des 18. Jahrhunderts teilweise Umnutzung zu Wohnzwecken

1561

Hilbeck gehört endgültig zur Grafschaft Mark

1565

Gobel von Drechen führt die evangelische Lehre ein

1565-1646

Mehrfacher Wechsel zwischen evangelischer und katholischer Lehre

1632

Spanier unter dem Heerführer Pappenheim wüten in Hilbeck. Auch die Kirche wird in Mitleidenschaft gezogen (Flurnamen aus dieser Zeit: "Spanische Vöhde und Pappenheim")

1726

Die von Plettenberg kaufen Haus Hilbeck

1731

Es gibt 50 große, mittlere und kleine Bauernhöfe in Hilbeck

1700 bis 1800

Binnerbauernschaft und Buitenbauernschaft als Vorstufe bäuerlicher Selbstverwaltung

1775

Aufteilung der Gemeinen (Gemeinschaftsweiden)

1789

Aufteilung der Huden in der Heide

1797

Es leben 402 Einwohner in Hilbeck. Sie bewohnen 78 Häuser und es gibt 50 steuerpflichtige Höfe

1820

Bau der Kunststraße in Hilbeck (heutige Bundesstraße 63)

1827

Gründung eines Sängerchores in Hilbeck (Lehrer Forwick)

1829

Gründung des Schützenvereins Hilbeck (142 Mitglieder)

1850

687 Einwohner werden gezählt

1863

Gründung des Männergesangsvereins Hilbeck

1871

Die Wilhelmseiche auf dem Kirchplatz wird gepflanzt

1908

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr

1915

Die Evangelische Frauenhilfe wird gegründet

1930

Die Hilbecker Blasmusik wird gegründet

1939

Ein Kindergarten entsteht in Hilbeck

1942

Gründung des Kirchenchores

1942

Bau der Schule an der Siepenstraße

1943

Beim Angriff britischer Flieger auf die Möhneseetalsperre in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 werden zahlreiche Flugzeuge abgeschossen. Die britische Luftwaffe klärt auf der Suche nach möglichen Wracks auch Hilbeck, Westhilbeck und Haus Borg auf und erstellt Luftbildaufnahmen. Zur Luftbildaufnahme...

1947

Der Sportverein Hilbeck wird gegründet

1951

Gründung des Sozialverbandes Reichsbund (Hilbeck)

1952

Ein Sportplatz wird an der Siepenstraße errichtet

1953

Gründung des Posaunenchores

1955

Bau des Jugendheimes am Grachtweg

1968

Das Dorf Hilbeck verliert die gemeindliche Selbstständigkeit und wird Ortsteil der Großgemeinde Rhynern (Kanalisation)

1973

Hilbeck hat 878 Einwohner

1975

Die 2. Stufe der kommunalen Neuordnung, Hilbeck wird Stadtteil von Werl

1975

Der Modellflugclub Hilbeck (MFC Hilbeck e.V.) wird gegründet

1977 bis 1980

Bau der Strangbachhalle in Hilbeck

1979

Bau der Tennisanlage an der Strangbachhalle

1980

Jugendferienheim Ponyhof Hilbeck wird von der ökumenischen Dienstgruppe Martin Luther King e.V. in Betrieb genommen

1982

Neubau des Evangelischen Kindergartens am Grachtweg

1994

Gründung des Kinder- und Jugendchores Hilbeck

1998

Hilbeck hat 1320 Einwohner

1999

Planungen Zentrum Siepenstraße

2004

Gründung des Jugendblasorchester Hilbeck & Hemmerde

2007

Planung einer neuen Ortsmitte an der Siepenstraße mit Supermarkt und neu gestalteten Spiel- und Begegnungsraum

2007

Gründung des Fördervereins für den evangelischen Kindergarten Saatkorn (FEKS)

2009

Die Interessengemeinschaft gegen weitere Windenergieanlagen in Hilbeck gründet sich.

 

Quelle: Heinrich Pfannekuchen, Geschichtliche Datensammlung, 1999/2007

 

 

 

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Das ("inoffizielle") Lied von Hilbeck

 

Melodie: "Wo die Nordseewellen...   (Originaltext)

 

1.

Wo der Haarstrang raget aus dem Sauerland,

keine Schlote rauchen, nur der Mistfall qualmt.

Zwischen dunklen Feldern, grünen Wiesen weit,

da liegt unser Hilbeck, wie in alter Zeit.

 

2.

Ja, wir sagen gerne zueinander 'Du'.

Gibst Du eine Runde, g'hörst Du auch dazu.

Wenn die Becher kreisen fröhlich'm Verein,

schlägt uns keine Stunde bis die Hähne schrei'n.

 

3.

Wenn die Alten schlafen, geh'n die Lichter aus,

denn die jungen Pärchen bringt der Mond nach Haus.

Sich von Lieb erzählen in des Lebens Mai,

braucht man kein Laternchen und kein Licht dabei.

 

4.

Mancher suchte lieber draußen schon sein Glück,

kehrte doch am Ende gern hierher zurück.

Doch das eine schreibt Euch tief ins Herz hinein,

schöner als in "Hilbke" kann es nirgends sein!